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Aktualisiert am 20.11.2011



Fährtenarbeit


Für uns Menschen kaum vorstellbare Leistungen vollbringen 
Hunde mit ihrer hochentwickelten, mit Millionen von Riechzellen 
ausgestatteten Nase. Das ganze Potential an Fähigkeiten wird im 
Hundesport beim Ausarbeiten von Fährten gefördert und gefestigt. 
Eine Fährtenhundeprüfung abzulegen, ist für die zahlreichen Freunde 
dieser Sportart ein anzustrebendes Ziel.Die Grundlagen für den 
Arbeitseifer, den unbedingten Willen, eine Fährte vom “Ansatz” 
bis zum letzten ausgelegten Gegenstand mit der Nase ohne abzuirren 
zu verfolgen, wird heute beim noch ganz jungen Vierbeiner gelegt. 
Im Laufe vieler, 
zeitaufwendiger Trainingseinheiten, wird die Hundenase so konditioniert, 
dass sie den Anforderungen einer Fährtenhundeprüfung (FH) Stufe 1 und 
später bei hochveranlagten Hunden der Stufe 2, gewachsen ist. 
Um die Anforderungen deutlich zu machen, hier einige Kriterien, 
die in der VDH-Prüfungsordnung festgelegt sind. Sowohl die Fährten 
der Stufe 1 als auch der Stufe 2 werden von Auftragspersonen in 
Mischgelände (Äcker in unterschiedlichem Bearbeitungszustand und 
Bewuchs sowie Wiesen) und über Wege gelegt sowie von 
einer weiteren Auftragsperson zu einem späteren Zeitpunkt durchkreuzt 
(sog. Verleitungsfährte). Auf der Fährte sind kleine Gegenstände 
ausgelegt, die der Hund finden soll.

 

Nach drei Stunden Liegezeit kann dann der Hund auf das 
Hörzeichen “Such” seines
Teamgefährten Mensch am Fährtenbeginn 
angesetzt werden. Er nimmt an der gekennzeichneten Stelle den 
Fährtengeruch auf und soll dann diesen über den ganzen Fährtenverlauf halten; 
andere Gerüche dürfen ihn nicht ablenken oder gar veranlassen, 
die Ansatzfährte zu verlassen. Während die FH 1 kürzer ist und weniger 
ausgelegte Gegenstände und Richtungsänderungen aufweist, wird bei der FH 2 
an die Leistungsgrenze der Hundenase gegangen. Die Strecke ist wesentlich länger, 
weist mehr ausgelegte Gegenstände auf und ist in ihrem Streckenverlauf 
mit spitzen Winkeln, Diagonalen und Halbrundbögen sehr schwierig 
auszuarbeiten. Das es möglich ist, beweisen viele Teams auf Vereins-, 
Kreisgruppen- und Verbandsebene Prüfungssaison für Prüfungssaison. 
Das schöne am Fährtenhundsport ist die Tatsache, dass hier vielerlei 
unterschiedlich veranlagte Vierbeiner im Vergleich zu sehen sind. 
Alle haben eines gemeinsam: die hervorragende und zu einmaligen 
Leistungen fähige Hundenase.
QUELLE: GSV Ditenhofen http://gsvonline.wordpress.com/hundesport/fahrtenarbeit/



Welche Fährtenarten gibt es?

Nach der Prüfungsordnung des Verbandes des deutschen Hundewesen (VDH) werden

je nach Prüfungsstufe
und –art unterschiedliche Anforderungen bei der Fährtenarbeit an den Hund gestellt.

Es wird unterschieden in

  • · Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde (VPG), Abteilung A, ( FPr 1 -3 )
  • · Fährtenhundprüfung 1 (FH 1)
  • · Fährtenhundprüfung 2 (FH 2) 

 

 

Stufe
 

FPr 1

FPr 2

FPr 3

Fährtenleger Eigenfährte Fremdfährte Fremdfährte
Länge der Fährte mind. 300 Schritte mind. 400 Schritte mind. 600 Schritt
Alter der Fährte 20 Minuten 30 Minuten 60 Minuten
Legen der Verleitungsfährte keine keine keine
Anzahl der Schenkel 3 3 5
Anzahl der Winkel 2 2 4
Anzahl der Gegenstände 2 2 3
Hörzeichen "Such" "Such" "Such"
Weitere Anforderungen meist Wiese Meist Wiese aber auch Mischgelände Meist Wiese aber auch Mischgelände
Maximal zulässige Suchdauer 15 Minuten 15 Minuten 20 Minuten
Zulassungsalter des Hundes 15 Monate 15 Monate 15 Monate
Zulassungsvoraussetzung bestandene Begleithundeprüfung bestandene Begleithundeprüfung bestandene Begleithundeprüfung


 

  •  

    Stufe
     

    FH1

    FH2

    Fährtenleger Fremdfährte Fremdfährte
    Länge der Fährte mind. 1200 Schritte mind. 1800 Schritte
    Alter der Fährte 3 Stunden 3 Stunden
    Legen der Verleitungsfährte 30 Min. nach Legen 30 Min. vor Ansatz
    Anzahl der Schenkel 7 8
    Anzahl der Winkel 6 7
    Anzahl der Gegenstände 4 7
    Hörzeichen "Such" "Such"
    Weitere Anforderungen Wechselgelände, Weg und Verleitungsfährte zwingend.
    Die Verleitung kreuzt zwei mal die Fährte!
    wie FH1, zwei spitze Winkel, einen Bogen.
    Die Verleitung kreuzt zwei mal die Fährte!
    Maximal zulässige Suchdauer 30 Minuten 40 Minuten
    Zulassungsalter des Hundes 18 Monate 20 Monate
    Zulassungsvoraussetzung bestandene Begleithundeprüfung bestandene FH1- Prüfung

    Punkteschlüssel :

    Gesamtpunktzahl Vorzüglich Sehr Gut Gut Befriedigend Mangelhaft
    100 Punkte 100 - 96 Punkte 95 - 90 Punkte 89 - 80 Punkte 79 - 70 Punkte 69 - 0 Punkte

     

    Sparte FPr 1 FPr 2 FPr 3 FH 1 FH 2
    Gegenstände 2 2 3 4 7
    Punkte 10 + 10 10 + 10 7 +7 + 6 4 x 5 6 x 3 , 1 x 2
    Gesamtpunkte
    Gegenstände
    20 Punkte 20 Punkte 20 Punkte 20 Punkte 20 Punkte
    Halten der Fährte 80 Punkte 80 Punkte 80 Punkte 80 Punkte 80 Punkte
    Gesamtpunktzahl
    Fährte
    100 Punkte 100 Punkte 100 Punkte 100 Punkte 100 Punkte

    Fremdfährte:
    Die Fährte wird nicht vom Hundeführer selbst, sondern
     von einer fremden Person in Abwesenheit des Hundeführers gelegt.

    Verleitungsfährte:
    30 Minuten nach Beendigung des Fährtenlegens der FH1 und 30 Minuten
     vor dem Ausarbeiten der FH2 erhält eine zweite , dem Hund fremde 
    Person die Anweisung zum Legen einer Verleitung.

     


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